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NATURHEILPRAXIS - PETER RAUCH - HEILPRAKTIKER

Praxis für Naturheilkunde, Manuelle Therapieverfahren u. Schmerztherapie in Augsburg.

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NATURHEILKUNDE VERINNERLICHT

Im Einklang mit der Natur - Natürliche Heilmethoden die Ihren Körper nicht belasten.

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Meine Sicht von Gesundheit, Krankheit und Therapie

Eine gängige Definition von Gesundheit ist ein körperliches, geistiges, soziales und berufliches Wohlbefinden. Diese Definition des Wortes Gesundheit bedingt aufgrund ihrer Oberflächlichkeit auch ein oberflächliches Verhalten, um diese Art von Gesundheit zu erreichen. Nach dieser Definition von Gesundheit ist ein Mensch mit Kopfschmerzen krank, weil kein körperliches Wohlbefinden besteht. Durch die Anwendung von Schmerzmitteln befindet sich der Mensch laut dieser Definition im Zustand der Gesundheit, weil er im scheinbaren körperlichen Wohlbefinden ist. Ist ein Mensch gesund, wenn Ihm durch Schmerzmittel der Schmerz blockiert wird aber der Hintergrund der Kopfschmerzentstehung noch besteht? Ein anderer Mensch ist aufgrund von Depressionen in einem geistigen Unwohlbefinden und somit laut dieser Definition im Zustand der Krankheit. Werden diesen Menschen nun mit Hilfe von Psychopharmaka seine Depressionen unterdrückt, so fühlt sich dieser Mensch kurzfristig wieder wohl und die Pseudopsychotherapie ist dieser Definition geglückt, weil der Mensch ja nun gesund erscheint, da er sich geistig nicht mehr unwohl fühlt. Die Depressions bedingenden Konflikte bestehen trotz Psychopharmaka weiter, sind aber gerade durch die Wirkung der Psychopharmaka nicht mehr therapierbar. Auch im Bereich des sozialen und beruflichen Wohlbefindens geht unsere Gesellschaft oberflächliche Wege, die nicht reales soziales oder berufliches Wohlbefinden verursachen. Die gleiche Betrachtungsweise kann auf alle körperlichen Syndrome, übertragen werden: Halswirbelsäulensyndrom, Brustwirbelsäulensyndrom, Lendenwirbelsäulensyndrom, Knieschmerzen, Allergien, Probleme der inneren Organe usw. Die Frage ist doch diese, wird durch ein Medikament oder eine Manipulation die Grunderkrankung, das Grundproblem geheilt oder nur verschoben.

Hier nun ein Versuch das Thema Gesundheit tiefgreifender zu betrachten.

Gesundheit ist der vom Individuum selbstbedingte Zustand, innerhalb der Gegenwart aber noch wichtiger über die voraussichtliche Dauer seiner Existenz, grösste Lebensfähigkeit und intensivstes Wohlbefinden zu erhalten oder zu erreichen.

Aus dieser Definition ergibt sich, dass Gesundheit nur dann besteht, wenn Körper und Psyche selbständig in der Lage sind, den konstruktivsten Zustand des Gesamtorganismus durch die Nutzung der ihm innewohnenden Selbstheil- oder Regenerationskräfte zu erhalten oder zu erreichen. Versuchen wir, dies durch ein Beispiel besser zu verstehen. Gehen wir davon aus, dass ein Mensch sich mit bestimmten Bakterien infiziert. Ein gesundes, also intaktes Immunsystem erkennt diesen Zustand und wird Schritte einleiten, um den Erreger aus dem Organismus zu eliminieren. Die Schritte, die unser Organismus einleitet, um seine Lebensfähigkeit zu erhalten, werden von uns Menschen sehr oft negativ interpretiert, als Krankheit bezeichnet, und dadurch bekämpft. Zum Beispiel verursacht unser Organismus Fieber, weil durch die Erhöhung der Körpertemperatur unsere Stoffwechselleistungen vervielfacht werden und zugleich die optimalen Lebensumstände des Erregers verloren gehen. Das Fieber interpretieren wir als unbequem, was zur Folge hat, dass wir allzu oft etwas dagegen unternehmen. In Verbindung mit dem energieaufwendigen Abwehrkampf des Immunsystems besteht vielfach eine reduzierte Energiefreisetzungsbereitschaft des Organismus, die wir als unangenehme Müdigkeit interpretieren.

Oft betrachten wir unseren Leistungswahn als wichtiger, als dem Organismus die Ruhe zu gönnen, die er fur seine inneren Aufwendungen dringend benötigen würde. Unser Immunsystem muss im Verlauf von Abwehrvorängen des öfteren Entzündungen praktizieren, um seiner Aufgabe gerecht zu werden. Im Verlauf der Entzündung verursacht der Immunapparat Schwellungen in den entzündeten Gebieten, um durch starke Durchblutung und grössere Wärmeentwicklung einen intensiveren Heilungsverlauf einzuleiten. Die Bewegungsfähigkeit im Bereich der Entzündung wird eingeschränkt um durch Ruhe im geschädigten Gebiet eine bessere Regeneration zu erreichen. Meist sehen wir den schmerzenden, geschwollenen, roten, bewegungshinderlichen Vorgang der Entzündung als negativ und versuchen etwas dagegen zu unternehmen. Dass Fieber, Schmerz, Bewegungseinschränkung, Ruhebedürftigkeit oder Entzündungen gerade wesentliche Werkzeuge des Immunsystems, der sogenannten Körperintelligenz darstellen, die genutzt werden, um den Zustand der grödsten Lebensfähigkeit und auf die Zukunft orientiert auch das grösste Wohlbefinden zu erreichen vergessen wir gar zu oft. Viele Krankheitssymptome des Organismus, nicht nur Fieber, Schmerz, Bewegungseinschränkung, Ruhebedürftigkeit oder Entzündungen resultieren aus dem Grundauftrag eines Körpers, den Zustand der Gesundheit zu erhalten oder zu erreichen.

Vieles von dem, was wir Krankheit nennen ist also nichts anderes, als praktizierte Gesundheit, weil unser Körper keinen anderen Weg gehen kann, um den Zustand grössten Wohlbefindens auf längere Dauer zu erreichen. Dass durch unsere Aktivitaten gegen Krankheiten oder Symptome zwangsläufig die Selbstheilkräfte unseres Körpers und unserer Psyche aufs massivste gestört oder zerstört werden ist nun klarer geworden. Zum Beispiel ist es ein sehr bedenkliches Zeichen fur die Immunstruktur eines Patienten, wenn dieser nicht mehr in der Lage ist, den Zustand des Fiebers, des Schmerzes zu produzieren. So, wie bei diesen Patienten früher der Fiebermechanismus bekämpft und zerstört wurde, versuchen Therapeuten nun wieder, diesen
unbequemen aber äusserst wichtigen Selbstheilvorgang anzuregen. Meist ohne Erfolg, da der sensible Fiebermechanismus zwar leicht zerstörbar aber schwer regenerierbar ist. Dass wir also durch die üblichen Pseudotherapien gegen scheinbare Krankheiten, oder ihre Symptome nur den Zustand der
realen Krankheit bedingen, erscheint nun logischer. Das Beispiel Fieber wurde auf Grund seiner Omnipotenz gewählt. Es lässt sich auf jegliches Symptom ubertragen.

Zusammenspiel der manuellen Therapieformen und der Psychotherapie:

Schmerzen im Becken/Lendensäulenbereich. Durch die osteopathischen, Integrative Manual Therapy und Biovalent System Techniken sind diese Art von Problemen und Schmerzen sehr gut in den Griff zu bekommen, wie auch viele andere körperliche Symptomatiken. Jedoch stelle ich fest, dass viele Klienten diese Syndrome, Schmerzen derart wahrnehmen, als ob sie nicht zu Ihnen gehören wurden. Man kann dies Abspaltung nennen und dieses Verhalten ist bei den meisten Klienten anzutreffen. Jedoch ohne diese Verhaltensweise, bzw. deren Hintergrund aufzuarbeiten, können die Therapien nur in Teilbereichen wirken. Deshalb gehört für mich zu einer vollständigen Therapie eine psychologische Beratung bzw. Psychotherapie. Diese Art der Therapieform vollendet mit der Kinesiologie und der Heilarbeit mein Angebot der Therapiemöglichkeiten.

Aus dem eben gesagten ergibt sich meine Definition von Krankheit:

Krankheit ist ein Zustand, in dem ein Individuum nicht mehr in der Lage ist, selbständig innerhalb der Gegenwart aber noch wichtiger über die voraussichtliche Dauer seiner Existenz, grösste Lebensfähigkeit und intensivstes Wohlbefinden zu erhalten oder zu erreichen.
Aus diesem ergibt sich die meine Definition des Wortes Therapie:
Therapie ist ein Informationsprozess, der ein Individuum in die Lage bringt, wieder selbständig innerhalb der Gegenwart, jedoch noch wichtiger, über die voraussichtliche Dauer seiner Existenz, grösste Lebensfähigkeit und intensivstes Wohlbefinden zu erhalten oder zu erreichen.



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